Herstellung

Basismaterial:
- Oft Fichten- und Tannenholz
- Pedigrohr (gespaltenes Bambus) zur Umwicklung der Rohre
- Hart- und Edelholz für die Mundstücke
Bauteile:
- Hand-, Mittel-, Becherrohr und Mundstück
  Oft in 3 Teile zerleg- und transportierbar
 

Ton-Art: Sie ist längenabhängig:
As-Horn:
E-Horn:
Es-Horn:
G-Horn:
Ges/Fis-Horn:
F-Horn:

ca.
309 cm
390 cm
413 cm
320 cm
340 cm
360 cm
Ton-Stimmung:
Das Ges-Horn verfügt über eine ausgewogene Balance zwischen rundem, weichen Wohlklang und Spielbeweglichkeit. Die Tonart Ges-Dur klingt sehr weich und warm.
Das F-Horn klingt etwas voller und dunkler als das Ges-Horn. Es wird oft zusammen mit anderen in der Tonart F gestimmten Instrumenten geblasen.
Das E-Horn klingt sehr reizvoll und interessant. Die strahlende Tonart E-Dur ist eine für Blasinstrumente ungewöhnliche Tonart. Die hohen Töne sind leichter erreichbar, dafür aber auch riskanter in der Ansprache.
Das Es-Horn hat einen sehr mächtigen, runden Klang. Es ist leicht, hoch zu blasen, ist aber ziemlich unbeweglich und risikoreich.  Es eignet nur für eine relativ langsame Spielweise.
Das As-Horn ist sehr hell und beweglich. Mit einem kleinen Mundstück geblasen tönt es sehr schnell hart, fast wie eine Trompete.

Im Jahre 1976, vom Pepe Lienhard Sextett gespielten Stück "Swiss Lady" (Text u. Musik von Peter Räber), spielte Mustafa Krieger die Alphornmelodie mit einem As-Horn.