Entstehung

Oft stellen sich Zuhörer vor, das Alphorn werde aus einem am Berghang krumm gewachsenen Baum erstellt. In den frühen Jahren mag es wohl vorgekommen sein, dass solche exotischen Versuche gemacht und einzelne "Baumröhren" erstellt wurden. In der heutigen Zeit wäre ein solches Vorgehen, schon auf grund der quantitativen Nachfrage nicht mehr möglich. Zudem verlangt das immer öfters praktizierte mehrstimmige Alphornspiel, identische Instrumente. Diesem Anspruch versuchte schon 1975 Josef Stocker von Kriens, Luzern mit einer Bauserie von 10 Alphörner gerecht zu werden. Im Verlaufe der Jahr perfektionierte der gelernte Schreiner immer mehr seine Herstellunsmethode und erreicht damit eine erstaunliche Qualität und Quantität. Nur so konnte er der grossen in- und ausländischen Nachfrage gerecht werden. Heute sind die "Stockerhörner" auf der ganzen Welt zu finden.

 

AlphornBau0008

Stocker

www.alphorn.com

 

Natürlich sind andere in- und ausländische Alphornbauer nicht zurück gestanden und produzieren in manueller und halbmaschineller Art und Weise Alphörner in höchster Qualität. Jedoch müssen immer noch viele Handgriffe und Verarbeitungsschritte manuell durchgeführt werden und verlangen viel handwerkliches Geschick. So ist doch jedes Alphorn ein Unikat und der anspruchsvolle Kunde sucht "sein" neues Alphorn mit "Herz, Auge und Ohr" aus.